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Historische Einordnung

Sie wollen noch tiefer in die SDG und Ihre Entstehungsgeschichte einsteigen? Dann hier ein kurzer historischer Abriss, zur Entstehung der SDG (https://sdgs.un.org/goals).

  • Konferenz für Umwelt und Entwicklung der UNIm Jahr 1992 verabschiedeten in Rio de Janeiro mehr als 178 Länder die Agenda 21, einen umfassenden Aktionsplan, um eine globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung aufzubauen, die das menschliche Leben verbessern und die Umwelt schützen soll.
  • Vorgeschichte und MDGs (Millennium Development Goals):Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen (UN) die Millennium Development Goals (MDGs) ins Leben gerufen, um globale Herausforderungen wie Armut, Hunger, Krankheit, Analphabetismus, Umweltzerstörung und Diskriminierung von Frauen anzugehen. Diese Ziele hatten eine Laufzeit bis 2015.
  • Rio+20 Konferenz (2012):Im Juni 2012 fand die Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung (Rio+20) in Rio de Janeiro statt. Dort wurde beschlossen, dass eine neue Reihe von Zielen entwickelt werden soll, um die MDGs zu ersetzen. Diese neuen Ziele sollten sowohl Entwicklungs- als auch Nachhaltigkeitsaspekte umfassen.
  • Verabschiedung der SDGs (2015):Nach intensiven Verhandlungen wurde im September 2015 während des UN-Nachhaltigkeitsgipfels die Agenda 2030 verabschiedet, die 17 SDG und 169 Unterziele umfasst. Diese Ziele sind darauf ausgerichtet, eine nachhaltige Entwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Soziales zu fördern und bis 2030 zu erreichen.
  • Umsetzung und Monitoring (ab 2015):Seit der Verabschiedung der SDGs haben die UN-Mitgliedstaaten begonnen, nationale Strategien und Pläne zu entwickeln, um die Ziele zu erreichen. Ein umfassendes Monitoring- und Berichterstattungssystem wurde eingerichtet, um Fortschritte zu verfolgen und Herausforderungen zu identifizieren.

Historische Verortung der Sustainable Development Goals

(Eigene Darstellung mit Canva erstellt)

Weiterentwicklung der SDG – ein Exkurs

Die Inner Development Goals (IDGs) – Auf die Haltung kommt es an

Die Inner Development Goals (IDGs) sind ein Rahmenwerk, das darauf abzielt persönliche und soziale Fähigkeiten zu fördern, um die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu unterstützen. Diese Ziele umfassen eine Reihe von inneren Qualitäten und Kompetenzen, die als notwendig erachtet werden, um nachhaltige Entwicklung durch jeden einzelnen zu fördern. Dazu gehören Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein, Empathie, kognitive Flexibilität und Zusammenarbeit. Die IDGs erkennen an, dass individuelle Transformation und Entwicklung essentiell sind, um systemische Veränderungen und Fortschritte in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu erreichen. Indem sie den Fokus auf die inneren Dimensionen menschlicher Entwicklung legen, bieten die IDGs einen ganzheitlichen Ansatz, um die komplexen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und eine tiefere Ebene des Verständnisses und der Engagements für die globalen Nachhaltigkeitsziele zu fördern. https://innerdevelopmentgoals.org/

Die IDGs wurden im Jahr 2020 ins Leben gerufen. Sie wurden von einer Gruppe von Wissenschaftlern, Experten und Praktikern entwickelt und gewinnen derzeit immer mehr an Bedeutung.